Prachtvolle, paradiesische Pfingstrosen

Floristen, Handel

Über einen einzigartigen Blumengarten direkt vor meiner Haustür...

Als ich noch in der Großstadt München lebte, stieß ich einmal online unter
www.der-blumengarten.de auf den Stauden- und Schnittblumengarten von Andrea Köttner in Obermarchtal. Heute lebe ich in dieser wunderschönen 'Provinz' und der Blumengarten ist nur noch wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Ich rufe also einfach an und verabrede mich mit der Inhaberin. Es steht ein großes Familienfest an, das ich mit üppigen Pfingstrosen-Sträußen dekorieren möchte. „Hallo, hier spricht Silvia, ich komme aus der Gegend und bräuchte ein paar schöne Pfingstrosen“ erkläre ich am Telefon. „Kein Problem, komm vorbei, dann kannst du sie dir gleich selbst abschneiden!“ antwortet Andrea. Irgendwie sind wir uns auf anhieb sympathisch.

Kurz nach unserem ersten Telefonat fahre ich zu Andrea Köttner auf ihren wunderschönen Hof in Obermarchtal, von dort aus geht es direkt weiter zu einem ihrer Blumenfelder. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde. Mir fehlen die Worte. Ich bin wie in Trance. Der betörende Duft tausender bis zu tellergroßer Blüten in weiß über purpur, rot, rosé, koralle, violett, gelb und tiefrot weht mir entgegen. Das Blütenmeer zeichnet einen zarten Strich bis zum Horizont dieser wunderschönen Landschaft. Hier darf ich mich bedienen? Ich bin glücklich und fühle mich wie im Paradies, im Blumenparadies. 
 

Seit vielen Jahren baut Andrea auf den sanften Südhängen der Schwäbischen Alb verschiedenste Sorten von Pfingstrosen, Taglilien und Iris an, um die Stauden im Herbst zu trennen und dann zu verkaufen. Auch für größere Staudengärtnereien ist sie tätig. Als leidenschaftliche Blumenliebhaberin kann sie an ihrem 'Nebenprodukt' Schnittblume aber natürlich nicht vorbei gehen und erprobt zudem auf mehreren Feldern den Anbau verschiedenster Schnittblumensorten. 
Auf Anfrage kreiert sie mit ihren eigenen 'Blumengarten'-Blumen verspielte, üppige Sträuße und Blumendekorationen und verkauft in der Blüten-Hochsaison ihre farbenprächtigsten und schönsten Pfingstrosen auf Märkten oder in Hofläden in der Region. Das Besondere: all ihre Schnittblumen wachsen in ökologischer Landwirtschaft. Spezialisiert auf Pfingstrosen, Taglilien und Iris verfügt die studierte Agrarwissenschaftlerin inzwischen über eine enorme Erfahrung und ein umfangreiches Wissen, was das Gedeihen ihrer Pflanzen anbelangt. Dieses gibt sie gerne an ihre Kunden und in Workshops weiter. 



Pfingstrose – Päonie 

- Die Pfingstrose ist eine der ältesten, bekannten Kulturpflanzen (aus China) 
- Verschiedene Heilwirkungen, aber Achtung, giftig!
- Liebt kräftige, nährstoffreiche Böden in sonniger Lage
- Wuchshöhe je nach Art, 50 – 200 cm
- Blüte je nach Art zwischen April und August
- Lässt sich durch Samen oder Teilung vermehren
- Ortsliebend, mag nicht gerne umgepflanzt werden
- Zum Teil intensiv duftend Blüten einfach, halb oder stark gefüllt, vielfältigste Weiß-, Gelb- oder Rot/Rosatöne
- Zum Teil frost-/kälteempfindlich
- Beim Pflanzen die Staude nicht zu tief in die Erde stecken
- Pflanzzeit am besten September bis Oktober
- Um besonders große Blüten zu erzielen entfernt man die Seitenknospen
- Um die Pflanze zu kräftigen unterbindet man die Samenbildung bzw. entfernt verblüte Blüten 

Eure Silvia